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Galerie im Kiez
"Exlibris" 2016

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Im November kamen im „RuDi" die Exlibris – Freunde zu ihrer jährlichen Ausstellung zusammen und dieser Film berichtet über die Atmosphäre des Treffens. Man hat, wie zu sehen ist, viel zu bieten von diesen kleinen, künstlerisch gestalteten Grafiken.
Meist ist es eine bildliche Darstellung sowie das Wort Exlibris oder "Aus den Büchern", "Aus der Bücherei", das neben dem Namen des Bucheigners auf dem Blatt steht, und auf dem Innendeckel eines Buches eingeklebt wird, um zu verdeutlichen, wem das Buch gehört.

Die Sitte, ein Buch mit einem gedruckten Exlibris (lat. ex libris = aus den Büchern, aus der Bibliothek) zu kennzeichnen, geht zurück auf die Zeit des Malers, Grafikers und Mahematikers Albrecht Dürer (1471-1528) und war ursprünglich reiner Eigentumsnachweis. Im Lauf der Jahre entwickelte es sich zu einer eigenständigen Kunstform. Um die Jahrhundertwende 1900 wurde das Exlibris zu einem beliebten Sammelgegenstand. Heute stehen den eher funktionsgebundenen, meist schlichten Gebrauchsexlibris freier und aufwändiger gestaltete Sammlerexlibris gegenüber.
Heute finden sich als Motive für Exlibris alle denkbaren Themen, die auch von der bildenden Kunst bekannt sind: mythologische Themen, topographische oder literarische, aber auch berufsbezogene Darstellungen wie auch Aktgrafik. Gesammelt werden alle Techniken, egal ob Holzschnitt, Kupferstich, Radierung oder Siebdruck bis hin zu auf dem PC komponierten Werken.

 

 

 


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